Schlittenprothese / Knieprothese

Bei starkem Verschleiß des Kniegelenkes kann der Ersatz durch ein künstliches Gelenk angezeigt sein.

Wir implantieren am Kniegelenk Teilprothesen («Schlitten») und Totalendoprothesen («TEP»).

Schlittenprothesen kommen zum Einsatz, wenn nur ein Teil des Gelenkes vom Verschleiß betroffen ist. Häufig ist dies die Innenseite bei «medialer Gonarthrose», z.B. wenn bereits der Innenmeniskus entfernt wurde.

Schlittenprothesen bieten bei richtiger Indikationsstellung eine eine bessere Funktion bei vergleichbarer Haltbarkeit als Totalendoprothesen. Sie sind deshalb häufig für jüngere Patienten eine sinnvolle Option.

Bild Schlittenprothese

Schlittenprothese

Bild Totalprothese

Totalprothese des Kniegelenkes

Totalendoprothesen kommen zum Einsatz, wenn das gesamte Kniegelenk vom Verschleiß betroffen ist, oder wenn hochgradige Fehlstellungen vorliegen. Die überwiegende Zahl der von uns implantierten Knieprothesen sind solche Oberflächenersatzprothesen.

Über die «ideale» Prothese für Sie beraten wir Sie gerne in einem persönlichen Gespräch.

Die Implantate werden am Kniegelenk immer mit Knochenzement befestigt, damit vom ersten Tag nach der Operation an voll belastet werden kann.
Der stationäre Aufenthalt nach einer Knieprothesen Operation beträgt 5-10 Tage.
In der Folge ist eine Rehabilitationsmaßnahme sinnvoll, die stationär oder ambulant durchgeführt werden kann.
Der Sozialdienst des Evangelischen Stadtkrankenhauses berät Sie und kümmert sich nach der Operation um die Beantragung.

Haben Sie Fragen?

Wir informieren Sie gern.

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der Prothesenhersteller: Zimmer Knieprothesen

Autor:
Priv. Doz. Dr. med. Jochen Duchow